Diese zehn Gebote bieten einen Rahmen für gutes Verhalten auf einem Kurzzeit-Missionseinsatz. Ob du für eine Woche oder einen Monat gehst, diese Grundsätze helfen dir, effektiv zu dienen, Gott zu ehren und positive Beziehungen zu denen aufzubauen, denen du dienst.
1. Du sollst nicht vergessen, dass du dein Heimatland und den Herrn Jesus Christus vertrittst.
Dein Verhalten spiegelt deine Gemeinde, dein Land und vor allem Christus selbst wider. Verhalte dich zu jeder Zeit mit Integrität, Demut und Gnade. Denke daran, dass Einheimische das Christentum anhand dessen beurteilen können, was sie in dir sehen.
2. Du sollst nicht erwarten, dass die Dinge so sind wie zu Hause.
Du hast dein Zuhause verlassen, um neue Erfahrungen und Perspektiven zu finden. Nimm die Unterschiede an, statt dich darüber zu beschweren. Anders bedeutet nicht falsch – es ist einfach anders. Sei flexibel und anpassungsfähig.
3. Du sollst keinen geringeren Standard von Gottes Versorgung auf dem Missionsfeld erwarten.
Gott ist genauso fähig, im Ausland für dich zu sorgen wie zu Hause. Vertraue ihm in neuen Umständen. Er mag anders versorgen, als du es gewohnt bist, aber er wird versorgen.
4. Du sollst nicht zögern, einige Wörter der Landessprache zu lernen.
Selbst grundlegende Ausdrücke wie „Hallo", „Danke" und „Gott segne dich" zeigen Respekt und Fürsorge für die Menschen, denen du dienst. Deine Bemühungen, ihre Sprache zu sprechen, werden geschätzt, auch wenn sie nicht perfekt sind.
5. Du sollst die Kultur anderer nicht beurteilen oder mit deiner eigenen vergleichen.
Denke daran, dass keine Kultur von Natur aus einer anderen überlegen ist. Begegne kulturellen Unterschieden mit Neugier und Respekt, nicht mit Urteilen. Lerne von anderen und erkenne, dass Gott durch alle Kulturen wirkt.
6. Du sollst nicht versäumen, lokale Bräuche und Traditionen zu lernen und zu respektieren.
Informiere dich vor der Reise. Verstehe angemessene Kleidung, Begrüßungen, Gesten und soziale Normen. Was zu Hause akzeptabel ist, könnte anderswo beleidigend sein. Im Zweifelsfall frage deine Gastgeber oder Teamleiter.
7. Du sollst nichts zu ernst nehmen und gut über dich selbst lachen können.
Dinge werden schiefgehen. Du wirst kulturelle Fehler machen. Du könntest krank werden. Bewahre deinen Sinn für Humor! Die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen und Herausforderungen gelassen zu begegnen, ist wesentlich für effektiven interkulturellen Dienst.
8. Du sollst nicht vergessen, dass du ein Gast im Haus oder Land eines anderen bist.
Handle entsprechend mit Dankbarkeit und Respekt. Fordere keine Dinge ein und beschwere dich nicht über die Unterkunft. Sei dankbar für das, was bereitgestellt wird, und zeige deinen Gastgebern Wertschätzung. Denke daran, dass Gastfreundschaft für sie ein Opfer ist.
9. Du sollst daran denken, täglich für deine Gastgeber, Teammitglieder und die Menschen zu beten, denen du dienst.
Gebet ist das Fundament effektiver Mission. Tritt ein für diejenigen, denen du dienst, für dein Team und für das Werk, das Gott tut. Bete um Schutz, Einheit, offene Herzen und bleibende Frucht aus deinem Dienst.
10. Du sollst nicht vergessen, dankbar für das Privileg des Dienens zu sein.
Nicht jeder bekommt die Gelegenheit, interkulturell zu dienen. Danke Gott für die Chance, seine Hände und Füße zu sein. Drücke deinen Gastgebern, Teamleitern und denen, die deine Reise ermöglicht haben, Dankbarkeit aus. Bewahre eine Haltung der Dankbarkeit während deiner gesamten Reise.
Denke daran: Das Befolgen dieser Gebote wird dir helfen, ein effektiver Botschafter für Christus zu sein. Bei Missionseinsätzen geht es darum, anderen zu dienen, von verschiedenen Kulturen zu lernen und in deinem Glauben zu wachsen. Behalte diese Grundsätze im Hinterkopf, bleibe demütig und lass Gott durch dich wirken!
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