Glaubensbekenntnis

Die biblischen Überzeugungen, die alles leiten, was wir tun

Das Wort Gottes

Wir glauben, dass nur die sechsundsechzig Bücher der Bibel das inspirierte und daher irrtumslose Wort Gottes sind. Die Bibel ist die letzte Autorität für alles, was wir glauben und wie wir leben sollen. (Mt. 5,18; Joh. 10,35; 17,17; 2. Tim. 3,16-17; 2. Petr. 1,20-21)

Die Dreieinigkeit

Wir glauben, dass der eine wahre Gott ewig in drei Personen existiert -- Vater, Sohn und Heiliger Geist -- und dass diese, als ein Gott, gleich in Gottheit, Macht und Herrlichkeit sind. Gott ist unendlich in der Liebe, vollkommen in seinen Urteilen und unveränderlich in Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Wir glauben, dass Gott nicht nur die Welt geschaffen hat, sondern sie auch jetzt aufrechterhält, trägt, regiert und vorsehend leitet, und dass Er alle Dinge zu ihrer rechten Vollendung in Christus Jesus bringen wird, zur Ehre seines Namens. (Ps. 104,1-35; 139,1-24; Mt. 10,29-31; 28,19; Apg. 17,24-28; 2. Kor. 13,14; Eph. 1,9-12; 4,4-6; Kol. 1,16-17; Hebr. 1,1-3; Offb. 1,4-6)

Gott der Vater

Wir glauben, dass der himmlische Vater die Quelle alles Existierenden ist, ob Materie oder Geist. Mit dem Sohn und dem Heiligen Geist schuf Er den Menschen, Mann und Frau, nach seinem Bild. Aus Absicht bezieht Er sich auf Menschen als Vater und erklärt damit für immer seinen guten Willen ihnen gegenüber. In Liebe sucht und empfängt Er reumütige Sünder. (Ps. 68,6; Jes. 64,7; Mt. 5,45; 7,11; Joh. 3,17; Röm. 8,15; 1. Petr. 1,17)

Gott der Sohn

Wir glauben, dass Jesus von Nazareth der Christus (Messias) ist, der Sohn Gottes; dass Er Gott in Menschengestalt ist, vollkommen Gott und vollkommen Mensch; dass Er ewig mit dem Vater und dem Heiligen Geist präexistent war; und dass Er von einer Jungfrau empfangen und geboren wurde, ein sündloses Leben führte und sich selbst als stellvertretendes Sühneopfer für Sünder darbrachte. Durch sein am Kreuz vergossenes Blut erlangte Er für uns ewige Erlösung, Vergebung der Sünden und ewiges Leben. Er wurde am dritten Tag leibhaftig auferweckt und fuhr auf zur Rechten des Vaters, um dort für immer für die Heiligen Fürbitte zu tun. Er wird auf die Erde zurückkehren, um in Gerechtigkeit zu herrschen. (Mt. 1,18-25; Joh. 1,1-18; Röm. 8,34; 1. Kor. 15,1-28; 2. Kor. 5,21; Gal. 3,10-14; Eph. 1,7; Phil. 2,6-11; Kol. 1,15-23; Hebr. 7,25; 9,13-15; 10,19; 1. Petr. 2,21-25; 1. Joh. 2,1-2)

Gott, der Heilige Geist

Wir glauben, dass der Herr Jesus Christus Gläubige im Heiligen Geist tauft, in dem wir auch versiegelt sind für den Tag der Erlösung. Der Heilige Geist wiedergebiert, wohnt für immer inne und rüstet den Christen gnädig für ein gottgefälliges Leben und den Dienst aus. Nach der Bekehrung möchte der Geist Gläubige für den Dienst und das Zeugnis erfüllen, befähigen und salben. (Mt. 3,11; Joh. 1,12-13; 3,1-15; Apg. 4,29-30; Röm. 8,9; 12,3-8; 1. Kor. 12,12-13; 2. Kor. 1,21-22; Gal. 3,1-5; Eph. 1,13-14; 5,18)

Buße

Wir glauben, dass Buße, die eine aufrichtige und gründliche Sinnesänderung hinsichtlich der Sünde ist und ein Gefühl persönlicher Schuld sowie eine freiwillige Abkehr von der Sünde beinhaltet, von allen gefordert wird, die durch Tat oder Vorsatz Sünder gegen Gott geworden sind. Der Geist Gottes gibt allen, die Buße tun wollen, die gnädige Hilfe der Reue des Herzens und die Hoffnung auf Barmherzigkeit, damit sie zur Vergebung und zum geistlichen Leben glauben können. (2. Chr. 7,14; Ps. 32,5-6; 51,1-17; Jes. 55,6-7; Jer. 3,12-14; Hes. 18,30-32; 33,14-16; Mk. 1,14-15; Lk. 3,1-14; 13,1-5; 18,9-14; Apg. 2,38; 3,19; 5,31; 17,30-31; 26,16-18; Röm. 2,4; 2. Kor. 7,8-11; 1. Thess. 1,9; 2. Petr. 3,9)

Erlösung

Wir glauben, dass die Erlösung allein aus Gnade, allein durch den Glauben, allein in Christus geschieht. Keine Verordnung, kein Ritual, kein Werk oder eine andere Tätigkeit des Menschen ist für seine Erlösung erforderlich oder annehmbar. Diese rettende Gnade Gottes heiligt uns auch durch die Kraft des Heiligen Geistes, indem sie uns befähigt, das zu tun, was Gott wohlgefällig ist, damit wir fortschreitend dem Bild Christi gleichgestaltet werden. (Joh. 1,12-13; 6,37-44; 10,25-30; Apg. 16,30-31; Röm. 3,1-4,23; 8,1-17.31-39; 10,8-10; Eph. 2,8-10; Phil. 2,12-13; Tit. 3,3-7; 1. Joh. 1,7.9)

Das Böse

Wir glauben, dass Satan, ursprünglich ein großer und guter Engel, gegen Gott rebellierte und eine Menge von Engeln mit sich nahm. Er wurde aus der Gegenwart Gottes verstoßen und arbeitet mit seinen dämonischen Heerscharen daran, sein Gegenreich der Finsternis, des Bösen und der Unruhe auf Erden zu errichten. Satan wurde am Kreuz Christi gerichtet und besiegt und wird für immer in den Feuersee geworfen werden, der für ihn und seine Engel bereitet ist. (Jes. 14,10-17; Hes. 28,11-19; Mt. 12,25-29; 25,41; Joh. 12,31; 16,11; Eph. 6,10-20; Kol. 2,15; 2. Petr. 2,4; Jud. 6; Offb. 12,7-9; 20,10)

Die Menschheit

Wir glauben, dass die Menschheit, Mann und Frau, ursprünglich nach dem Bild Gottes geschaffen wurde, gerecht und ohne Sünde. Als Folge des Ungehorsams sind alle Menschen sowohl von Natur als auch durch eigene Entscheidung Sünder und daher geistlich tot und zu Recht als Kinder des Zorns vor Gott verurteilt, völlig unfähig, sich selbst zu retten. (1. Mose 1,1-3,22; Ps. 51,7; Jes. 53,5; Röm. 3,9-18; 5,12-21; Eph. 2,1-3)

Die Gemeinde

Wir glauben, dass die Gemeinde Gottes wichtigstes Werkzeug ist, durch das Er seine Erlösungsabsichten auf der Erde erfüllt. Um die Heiligen für das Werk des Dienstes auszurüsten, hat Gott der Gemeinde Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer gegeben. Wir bejahen auch das Priestertum aller Gläubigen und die Bedeutung, dass jeder Christ sich einer örtlichen Gemeinschaft der Heiligen anschließt und aktiv daran beteiligt ist. Wir glauben, dass Frauen nicht weniger als Männer berufen und begabt sind, das Evangelium zu verkünden und alle Werke des Reiches Gottes zu tun. (Mt. 16,17-19; Apg. 2,17-18.42; Eph. 3,14-21; 4,11-16; 1. Tim. 2,11-15; Hebr. 10,23-25; 1. Petr. 2,4-5.9-10)

Sakramente

Wir glauben, dass die Wassertaufe und das Abendmahl die zwei Verordnungen der Gemeinde sind, die bis zur Wiederkunft Christi beachtet werden sollen. Sie sind kein Mittel der Erlösung, sondern Kanäle der heiligenden Gnade und des Segens Gottes für die Gläubigen in Christus Jesus. (Mt. 26,26-29; 28,19; Röm. 6,3-11; 1. Kor. 11,23-34; 1. Petr. 3,21)

Mission und Dienst

Wir glauben, dass Gott die Gemeinde berufen hat, in Einheit und Ehre zusammenzuarbeiten, um allen Völkern das Evangelium zu predigen, Jünger zu machen und der Armen zu gedenken und ihren Bedürfnissen durch aufopferndes Geben und praktischen Dienst beizustehen. Dieser Dienst ist Ausdruck des Herzens des Herrn Jesus Christus und ein wesentlicher Teil des Reiches Gottes. (Jes. 58,6-12; 61,1; Mt. 5,1-7,28; 28,18-20; Lk. 4,18; 21,1-4; Gal. 2,10; 1. Tim. 6,8)

Christi Wiederkunft

Wir glauben an die wörtliche Wiederkunft Christi am Ende dieses Zeitalters, wenn Er persönlich und sichtbar auf die Erde zurückkehren wird. (Mt. 23,39; Lk. 18,8; Joh. 14,18.28-29; Apg. 1,11; 3,20-21; 1. Kor. 11,26; Phil. 4,5; Kol. 3,4; 1. Thess. 1,10; 2,19; 3,13; 5,23; 2. Thess. 2,8; 1. Tim. 6,14-15; Tit. 2,13; Hebr. 9,28)

Ewiger Lohn und ewige Strafe

Wir glauben, dass Christen, wenn sie sterben, sofort in die selige Gegenwart Christi übergehen, um dort bewusste Gemeinschaft mit dem Erlöser zu genießen bis zum Tag der Auferstehung und der herrlichen Verwandlung ihrer Leiber. Die Erretteten werden ewigen Lohn empfangen und für immer in seliger Gemeinschaft mit ihrem großen dreieinigen Gott leben. Wir glauben auch, dass Ungläubige, wenn sie sterben, der Hölle überwiesen werden, um dort den Tag des Gerichts zu erwarten, an dem sie im Feuersee mit ewiger, bewusster und qualvoller Trennung von der Gegenwart Gottes bestraft werden. (Dan. 12,2; Mt. 25,46; Lk. 16,19-31; Joh. 5,25-29; 1. Kor. 15,35-58; 2. Kor. 5,1-10; Phil. 1,19-26; 3,20-21; 2. Thess. 1,5-10; Offb. 20,11-15; 21,1-22,15)